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KONZERTE 2012:

 

Nordbayerischer Kurier, 23./24. Juni 2012  Kultur

Die Musik als Raum der Freiheit  Georg Lawall eröffnete bei Steingraeber die 'Zeit für Neue Musik' 

Georg Lawall in BayreuthBayreuth (Frank Piontek) Man könnte ganze Zeitungsseiten über ihn veröffentlichen; so umfangreich ist das Lebenswerk des gerade 60 Jahre 'alt' gewordenen Gitarristen und Komponisten Georg Lawall, der aus dem Schwäbischen angereist war, um das Festival  'Zeit für Neue Musik' in Steingraebers Kammermusiksaal zu eröffnen. Man könnte viele Sätze aus dem Prospekt zitieren, der ihn und seine Arbeit sehr schön charakterisiert, und man könnte, um die Stücke verstehbar zu machen, die er im Eröffnungskonzert spielte, wiederum einige lange Absätze paraphrasieren, die im Programmheft publiziert wurden - aber ist das notwendig?

Jein - denn Lawalls Werke speisen sich aus einem geistigen Urgrund, der seinen Ursprung in den philosophisch-religiösen Kulturen Asiens, doch auch in den westlichen musikalischen Systemen hat: Stichwort 'Zwölftontechnik', Stichwort 'U-Musik'. Muss man also wissen, dass das fast 45 Minuten lange 'Mimenspiel' eine genaue, kleinteilige Struktur und einen spirituellen Überbau besitzt, der die drei Teile 'Drei Aspekte der Trinität', 'Die perfide Gesellschaft' und 'Drei esoterische Betrachtungen' zusammenbindet?

Gewiss, es wird einfacher, wenn man der anspruchsvollen kompositorischen Struktur mit Hintergedanken folgt - aber man ertappt sich, glücklicherweise, dabei, im freien Raum der Musik zu schweben. Es stimmt schon, was einer der Veranstalter der Reihe, Wolfram Graf, zu Beginn sagt: man sei undogmatisch. Lawall entspricht dieser Behauptung, indem er auf vielfältige Weise das Publikum erfreut; im  'Mimenspiel' mit relativ sperrigen, den Intellekt befragenden, aggressiven Passagen, mit neutönerischen Kapriolen - aber, in 'Oratratis', auch mit größtem, bezaubernden Klangreichtum. Der Mann an der umgebauten Sitar, die es ihm erlaubt, auf dem an sich einstimmigen Zupfinstrument mehrstimmig zu spielen, schenkt uns eine Obertonmeditation, die lange nachhallen wird, derart ist die Fülle des zauberhaften Wohllauts, ist das metallische Zirpen, das wie aus einem anderen Raum zu uns herüber hallt. Er kann auch anders. Seine Hommage an 'Sam Sambadil', dem Bruder Tom Bombadils, Herr des Waldes und rätselhafteste Gestalt in Tolkiens 'Herr der Ringe' - diese Huldigung klingt fast wie von Sigi Schwab in die Klampfe komponiert; als Unterhaltung auf höchstem Niveau, als eine Weltmusik, die auf den Straßen der ganzen Welt verstanden werden kann. Das Karma und Hermann Hesses 'Lulu' (eine hübsche Gastwirtstochter aus Lawalls Heimatort Kirchheim/Teck), die musikalisierte Kritik an den Perversionen der modernen Gesellschaft, tiefes Insichhineinhören und äußere Unterhaltung. Sie müssen sich in diesen Spielarten einer Neuen Musik nicht widersprechen. Das Konzert endet übrigens mit einem offenen Ton - das Spiel kann weitergehen, auch bei der  'Zeit für Neue Musik'. 

 

 

Foto zur Villon-KritikDer Teckbote Florian Stegmeier 27.03.2012 "Liebe, Tod und Lästerzunge" 
Lyrik-Performance mit Rudi Korbel und Gitarrist Georg Lawall

Kirchheim. Francois Villon war fraglos eine schillernde Figur: vor dem Hintergrund der Wirren des Hundertjährigen Kriegs führte er einen unsteten Lebenswandel zwischen gelehrtem Schöngeist und einem zum Tode verurteilten Verbrecher. Seine hinterlassenen Schriften spannen einen lebensprallen Bogen von feinsinnig-poetischer Liebeslyrik, spitzzüngiger Kritik an der herrschenden Klasse bis zur existenziellen Befassung mit Elend, Hunger und Tod. Der spätmittelalterliche Dichter beeinflusste nicht nur die „poetes maudits" der französischen Romantik, auch im deutschen Sprachraum erfuhr er durch die Nachdichtungen des Expressionisten Paul Zech eine nachhaltige Rezeption.
Diese Steüvorlage nutzten Rezitator Rudi Korbel und Gitarrist Georg Lawall für eine zündende Lyrik-Performance im Kirchheimer Kornhaus. Unter dem programmatischen Titel „Liebe, Tod und Lästerzunge" zeichneten sie die Stationen von Francois Villons bewegtem Leben in dichterischen Selbstzeugnissen nach: die Herkunft aus bescheidenen Verhältnissen, das Abgleiten aus dem akademischen ins kriminelle Milieu, Verbannung, vogelfreie Wanderjahre und Kerkerhaft.
Die Verbindung von Text und Musik sorgte fürkünstlerisches Ebenmaß und atmosphärische Dichte. Georg Lawall, der in diese Jahr auf seinen 60. Geburtstag sowie auf vierzig Bühnenjahre zurückblicken kann und dies mit einem umfangreichen Konzertjahr begeht, brachte Musik von Fernando Sor sowie eigene Kompositionen zu Gehör, stützte und erweiterte mit diesem veritablen Konzertprogramm die weitgespannte Empfindungswelt der Villonschen Texte.
Mit Rudi Korbel von der Filderstädter Rabenbühne hatte er einen hochkarätigen Künstler an seiner Seite, der als Alter Ego des Dichters eine beeindruckende gestalterische Bandbreite ausspielen konnte, die von starker Bühnenpräsenz getragen wurde. Lyrische Verinnerlichung und raffinierter, zarter Gestus wandelten sich zu geistreich-ätzendem Spott und kulminierten in der geifernden, als kunstvolle Tirade vorgetragenen „Ballade von den Lästerzungen", für die beide Akteure spontanen Zwischenapplaus erhielten.
Wenn auch Villon nicht am Galgen enden sollte, so hatte er dieses Schicksal doch vor Augen, als er im Winter 1462 in Kerkerhaft die Zeilen schrieb: „Ich bin Francois, was mir Kummer macht, geboren in Paris bei Pontoise, und von dem Strick einer Elle Länge wird mein Hals erfahren, was mein Hintern wiegt". Dieser schwarzhumorigen Schlusspointe ließen Rudi Korbel und Georg Lawall als Zugabe eine Räuberballade Villons folgen, die blueslastig, mit origineller anachronistischer Kraft versehen zu einer packenden Moritat geriet.

 

Foto zur Kritik

Der Teckbote Peter Dietrich 5.03.2012 "Musik aus der Feder eines kreativen Grenzüberschreiters"
Meisterhaftes Konzert zum 40. Bühnenjubiläum von Gerog Lawall - Von Händel bis zum Schlagzeugsolo

Kirchheim. Aus Anlass seines 60. Geburtstages und seines 40.Bühnenjubiläums hatte der Musik- und Wortkünstler Georg Lawall seine Freunde und Wegbegleiter zu einem Konzert eingeladen. Sie verzichteten auf Gage und schenkten den knapp 100 Zuhörern in der Kreuzkirche einen äußerst vielseitigen Abend.
„Wo die Sprache aufhört, fängt Musik an", führte Andrea Rosa Simma als Moderatorin in den Abend ein. Während des knapp dreistündigen, sehr kurzweiligen Konzertes, erklang Musik in unzähligen Sprachen und Dialekten. Lawall ist ein kreativer Grenzüberschreiter, er kombiniert musikalische Genres und führt vor, auf welche Arten und an welchen Stellen man einer Gitarre Töne entlocken kann. Entspricht ein Instrument noch nicht seinen Vorstellungen, lässt er es eben umbauen. So machte er aus seiner Sitar kurzerhand eine Sitarval.
Das Programm folgte Lawalls musikalischer Entwicklung. Wie diese begann, berichtete Willi Kamphausen, der Lawall die ganzen 40 Jahren begleitet hat und ihm zu Ehren beim Konzert seine legendäre weiße Mütze durch ein goldenes Exemplar ersetzte. Als Junge war Lawall in der Singschule von Kirchenmusikdirektor Ernst Leuze. Wenn ein Freund lieber mit seiner Freundin zusammen war, als zu Leuze in den Klavierunterricht zu gehen, sprang Lawall gerne ein. So kam er ohne Wissen seines Vaters zu kostenlosem Unterricht. Er versuchte sich auch an der Geige, schlug ihr aber aus Verdruss zweimal den Hals ab, den sein Vater dann wieder anleimte.
Leuze und die Orgel standen daher am Anfang des Konzerts, es erklangen Präludium und Fuge zu „Gott liebt diese Welt". Dann griff Lawall zur Gitarre, Händeis Halleluja war eine reine Freude. Virtuos folgte Joachim Schall, erster Konzertmeister des Staatsorchesters Stuttgart, an der Geige mit Lawalls Kompositionen „Impromptu" und „Fuge". Leonid Kontorowski interpretierte drei Zwölftonstücke von Lawall. Diese Musik nehme die Demokratie vorweg, meinte Simma, mit zwölf gleichberechtigten Tönen, die erst wieder erklingen dürften, wenn alle andern auch an der Reihe waren.
 Bei „Seattle Impressions" lief Schlagzeugsolist Joachim Fuchs-Charrier zur Höchstform auf. Diese Klänge und Rhythmen sollen alle von einem einzigen Mann kommen? Unglaublich. Als Antwort auf den tosenden Applaus gab's noch einen gespielten Witz, bei dem Fuchs-Charrier auch noch das Jonglieren begann.
Bevor Lawall einen Rap aus seinem Buch „Teckgeschichten" vortrug, wurde das Werk von Marcel Reich-Ranicki kommentiert. Die Stimme aus der nur einen Spalt weit geöffneten Tür klang täuschend echt - Es war Lawall selbst, der nach seinem Vortrag eine Premiere erlebte. Vor 25 Jahren hatte er sein Stück „Vernissage" für die Flöte geschrieben, doch keiner wollte es spielen. So schrieb er es für die Geige um und war damit weit erfolgreicher. Nun sorgte Albrecht Imbescheid dafür, dass Lawall seine Komposition das erste Mal mit der Querflöte hörte. Auch „No more battle in Jericho" hatte einen Instrumentenwechsel hinter sich: Ursprünglich für Orgel und Trompete komponiert, nahmen sich nun Gitarre, Streicher und Schlagzeug dem turbulent arrangierten Gospel an.
„Hello, we're back", hieß es nach der Pause. Das Stück schrieb Lawall, als 1992 die Band Orexis erneut gegründet wurde. Der „Same bassy blue Samba" entstammte ebenfalls dem Repertoire von Orexis, war 1977 auf deren erster Schallplatte zu hören. Es hätte gerne noch etwas mehr Jazz sein können, doch schon wartete Indien: „White Rose" auf der Sitarval. Mit dem „Mai" aus den „13 Monaten" präsentierte die Sopranistin Hilde Scheerer ein Lied im Stile Schuberts. Hesse beschrieb Kirchheim als „Kastanienstadt". Lawall hat den Text vertont, Tenor Georg Grunenberg sang einen Satz daraus. Auch Hesses „Lulu" hat sich Lawall angenommen, Scheerer erfreute mit dem ruhigen „Mein Herz, es wundert sich"...
Fehlt noch das, wozu sich Beethoven nicht traute. Hätte er doch nach Lawalls Schilderung - „wer's glaubt, wird selig" -, die Möglichkeit gehabt, die von Humboldt aus Südamerika mitgebrachten Sambaelemente zu verarbeiten. Er unterließ es, Lawall übernahm und komponierte seine „Mambony No. 5", die zum glanzvollen Schlusspunkt des Konzertes wurde. Nicht ganz, denn die Zuhörer durften sich noch ihre Zugabe singen. „Das One World Anthem" als Lied für die ganze Welt beruht zugleich auf der Melodie der deutschen Nationalhymne und der Europahymne. 40 Jahre Bühnenerfahrung geben Gelassenheit: Könner können es sich eben leisten, Grenzen zu überschreiten, sich und die Musik nicht verbissen ernst zu nehmen. Dadurch wurde die hohe Kunst nicht im Mindesten geschmälert, doch das Konzert zugleich ein Abend unter Freunden. 

 

Foto aus Artikel der SZ Nr.52, 2.3.12

SZ Nr.52 Günther Nething 2. März 2012 "Der Weltmusiker vom Fuße der Teck" (Foto: Horst Rudel)
Owen/Kirchheim Der Gitarrist und Komponist Georg Lawall feiert seinen Sechzigsten mit einer Konzertreihe.
Über den Mann ist eigentlich schon alles gesagt und auch geschrieben worden, die auf ihn gemünzten Lobeshymnen reichen dabei locker für zwei Künstlerleben. Manfred Rommel bezeichnete ihn als „Zierde für unser Land", Joachim Ernst Berendt, den sie den Jazzpapst nannten, erkor ihn zum „Weltmusiker", die gesammelten Elogen aus Fachwelt und Feuilleton sind Legion.
Dieser Tage ist der Gitarrist ist Komponist Georg-Friedrich Lawall 60 Jahre alt geworden, 40 davon entfallen aufs Bühnenjubiläum - und beides will gefeiert sein. Nicht nur heute und morgen und vielleicht auch übermorgen, sondern mit einer fünfmonatigen Konzertreihe und -reise, die am morgigen Samstag in der Kirchheimer Kreuzkirche ihren Anfang nimmt.
Weil der Vater mit Vorliebe Stücke von Georg-Friedrich Händel auf dem Klavier spielte, stand für die Mutter außer Frage: Der Bub sollte mit dem großen Klangheroen zumindest den Vornamen teilen. Später wurde daraus dann freilich mehr, als Konzertgitarrist und Komponist machte sich Lawall in den 1980er Jahren einen Namen durch die Transkription und Adaption klassischer Werke fürs Gitarrenspiel. Händel spielte (und spielt) dabei, neben anderen, eine wichtige Rolle.
Einen Meilenstein in Georg Lawalls vielseitigem Schaffen markiert weiter der Bandname Orexis. Mit der von ihm gegründeten Gruppe sorgten Lawall und seine Mitspieler in den 1970er Jahren' für eine kreative Blutauffrischung der etwas dahindümpelnden Jazzszene. Der Lohn war 1978
der Gewinn des Deutschen Schallplattenpreises, verliehen von der Phonoakademie. 
Aus eigenem Antrieb oder aber auf Anforderung spielt Orexis zwar immer noch Weltmusik, aber zuvor musste der Owener erst einmal die Hoffnungen und Erwartungen eines Schallplattenproduzenten zertrümmern, „der aus mir einen Samba- und Bossanova-Musiker machen wollte". Solch ein Ansinnen kollidierte stark mit einem Lebensprinzip, von dessen durchgängiger Geltung der Freigeist und Ganzheitsdenker Lawall überzeugt ist - nämlich sich immerwährend weiterzuentwickeln.
Stilistisch hieß das für den Künstler, anders als in der „Kommerzkultur" (Lawall), nicht ständig elektronisch weiter aufzurüsten, sondern der Musik ihren handwerklichen Reiz und ihre differenzierte Akustik zu belassen. Und so charakterisierte Kai Holoch bereits zu Lawalls Fünfzigstem an dieser Stelle den Musiker als einen „Minimalisten, der technische Hilfsmittel durch kreatives Wissen ersetzt". Die Kreativität galt und gilt auch der Sitar, wobei die Meisterschaft Lawalls so weit ging, dass ihm einst in Indien ein Mann auf den Kopf zu sagte: „Du musst in deinem früheren Leben ein Inder gewesen sein!"
Zu seinem Sechzigsten scheint es dem „heimatverbundenen Kosmopoliten", wie ihn seine Agentin Andrea Rosa Simma sieht, an der Zeit, ein „Mammutprojekt" anzupacken, nämlich sein Gesamtwerk zu sammeln und zu inventarisieren. Ein „Verein zur Förderung des Werks von Georg-Friedrich Lawall" weist bis dato zumindest satzungsmäßige Umrisse auf. Und aus An-lass des Jubiläumsjahrs möchte der Owener auch in hiesigen Gefilden und bei wechselnden privaten Treffpunkten die Blaue Salonkultur neu entdecken und fortentwickeln. So ließe sich die ungeliebte Kommerzkultur eindämmen, meint der Jubilar, und ist auch um historische Beispiele nicht verlegen - man möge nur an den Benefizianten Wolfgang Amadeus Mozart denken. 

PORTRAITS:

Teckbote, Barbara Ibsch 16.2.2002 "Enttäuschungen wegstecken: "Kultur ist, wenn man's trotzdem macht". Wer ist Georg Lawall? Als "phänomenale Multibegabung" ist er in Fachkreisen bezeichnet worden, als ein fortwährend Suchender nach Tönen und neuen Ausdrucksformen der Musik, als ein Ausnahmemusiker dem bescheinigt wird, Gitarrist und Komponist mit weltweiter Resonanz zu sein. Der Wille, unabhängig zu sein, zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben und ist auch heute noch mit Entbehrungen verbunden, aber Verzicht hat Georg Lawall längst in Freiheit umgemünzt.

Stuttgarter Zeitung, Kai Holoch 3.2.2002 "Ein Minimalist, der technische Hilfsmittel durch kreatives Wissen ersetzt." Er ist ein außergewöhnlicher Gitarrist und Komponist, ein Wanderer zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik... Der Jazzpapst J.E. Behrendt schrieb damals: "Lawall spielt nicht Jazz, er spielt mit dem Jazz... und nicht nur mit dem." Übersetzt heißt OREXIS "Begierde und Verlangen". Und irgendwie, so sagt Lawall, gelte dieses Lebensprinzip auch heute noch für ihn und seine Werke, die, obwohl der E-Musik zugerechnet, sich deutlich von dem unterscheiden, was heute in diesem Bereich geduldet wird.

Sindelfinger Zeitung, Thomas Volkmann 13.4.2002 "Das Ganze ist der Höhepunkt". Ähnlich wie beim Niedergang der Esskultur durch die Fastfoodgesellschaft beobachtet Lawall: "Die ernste Musik ist für das Volk doch praktisch nicht mehr existent, was international vermarktet wird, ist meist keine Kultur."